Wippsägen – schnell und sicher sägen

Wer günstig und umweltschonend heizen will, greift zum Brennholz. Und wer finger- und rückenschonend holzen will, der greift zur Wippsäge.

Holzstapel Brennholzsäge TestDie Wippsäge ist das ideale Werkzeug für alle, die schnell große Mengen Brennholz sägen wollen und dabei Wert auf ihre Gesundheit legen. Denn nicht nur der Rücken bleibt beim Arbeiten mit einer Wippsäge gerade, auch die Finger bleiben dran.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die beliebtesten Wippsägen mit allen ihren Maßen, Fakten und Leistungsdaten vor. Wir haben für jeden etwas dabei, vom günstigen Einstiegsgerät für die Steckdose bis hin zur Wippsäge mit Benzinmotor für den professionellen Einsatz.

Die wichtigsten Bereiche dieser Webseite

Vorstellungen

Hier finden Sie alle von uns ausführlich vorgestellten Wippsägen. Die Rubrik ist weiter aufgeteilt in Wippsägen mit 400 Volt Motor, 230 Volt Motor, Verbrennungsmotor und Zapfwellenantrieb und Förderband.

Bestseller

Sie sind sich in Ihrer Kaufentscheidung unsicher? Die Bestseller auf Amazon.de geben einen Überblick, welche Brennholzsägen momentan viel gekauft werden.

Vergleich

In unserem Vergleich sehen Sie die beliebtesten Wippsägen der unterschiedlichen Kategorien in der Übersicht. Auf einen Blick vergleichen Sie Schnitttiefe, Motorleistung, Sägeblattdurchmesser und viele weitere Merkmale aller Maschinen.

Ratgeber

In der Rubrik Ratgeber stellen wir praktisches Zubehör vor und klären typische Fragen. Wir zeigen Ihnen unter anderem, welches Starkstromkabel Sie brauchen und was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Wippsäge gebraucht kaufen möchten.

Holz spalten

In diesem Bereich geht es um einen weiteren Schritt in Richtung eines wohlig warmen Wohnzimmers. Denn Brennholz muss vor dem Verheizen nicht nur gesägt, sondern auch gespalten werden. In der Rubrik Holz spalten erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
Von der leichten Spaltaxt bis zum schweren Spalthammer: Mit dem richtigen Werkzeug bekommen Sie jedes Rolle klein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor und geben Tipps zur Auswahl und Anwendung.

Was ist eine Wippsäge?

Eine Wippsäge ist eine spezielle Kreissäge, die rein zum Sägen von Brennholz entwickelt wurde. Sie wird häufig auch als Wippkreissäge bezeichnet und fällt in die Kategorie der Brennholzsägen.

Das zu schneidende Holz wird bei der Arbeit mit einer Wippkreissäge in eine bewegliche U- oder V-förmige Ablage gelegt, den sogenannten Schneidtisch. Dieser ist ähnlich einer Wippe gelagert und kann hin- und hergeschwenkt werden.

Zum Brennholz sägen müssen Sie so lediglich das abzulängende Holz auf den Schneidtisch legen und diesen in Richtung des Sägeblatts schwenken. Die Maschine erledigt den Rest: Das abgesägte Holzstück fällt rechts von der Wippkreissäge auf einen Haufen und der Schneidtisch wird mit einer Rückholfeder in die Ausgangsposition zurückgebracht.

Die Anwendung einer Wippsäge ist sehr sicher: Das Sägeblatt ist stets abgedeckt. Es öffnet sich erst, wenn der Schneidtisch in Richtung Sägeblatt gewippt wird und nur so weit wie nötig. Die Hände des Anwenders befinden sich beim Wippen stets außen am Gerät und kommen nicht in die Nähe des Sägeblatts.

Beim Sägen steht der Anwender in aufrechter Haltung oder leicht vorgebeugt vor dem Gerät. Zum Sägen muss lediglich etwas Druck von vorn auf den Schneidtisch ausgeübt werden, damit dieser in Richtung Sägeblatt gewippt wird. Dazu ist kaum Kraftaufwand nötig.

Im folgenden Video wird das Verfahren deutlich:

Wofür wird eine Wippkreissäge genutzt?

Vielleicht kennen Sie das Problem: Die einst stolze Eiche ist gefällt, Sie bekommen diese aber so nicht in den Ofen oder Kamin. Also musst der Stamm auf die passende Länge gekürzt werden.

Einzelne Scheite lassen sich leicht mit einer Axt herstellen. Soll ein Stamm allerdings der Länge nach gekürzt werden, muss dieser quer zur Faser durchtrennt werden. Und das geht am besten mit einer Wippkreissäge.

Holzstapel, Meterware Holz, mit Wippsäge ablängenEine Wippsäge kommt also immer dann zum Einsatz, wenn lange Hölzer ofengerecht gekürzt werden sollen. Sie müssen aber nicht gleich Ihren Vorgarten roden, damit sich eine Wippsäge für Sie lohnt. Sie können sich Ihr Brennholz auch kaufen. Nicht ofenfertig zugeschnittenes Holz ist dabei meist deutlich günstiger als bereits zerkleinertes.

Neben Stämmen und anderen Rundhölzern lassen sich auch Scheithölzer und Flachhölzer sägen. Wenn Sie altes Bauholz sägen möchten, in dem eventuell noch Nägel stecken, achten Sie bitte darauf, ein nagelfestes Sägeblatt zu benutzen.

Welche unterschiedlichen Typen von Wippsägen gibt es?

Vom grundsätzlichen Aufbau her unterscheiden sich die unterschiedlichen Wippsäge-Typen kaum voneinander. Der entscheidende Unterschied ist, was für ein Motor, bzw. ob überhaupt ein Motor in dem Gerät verbaut ist.

Die Art des Antriebs determiniert die anderen Leistungsdaten, wie Leerlaufdrehzahl, Sägeblattdurchmesser und maximale Schnitttiefe.

Sägen mit Wechselstrommotor

Wippsäge mit Wechselstrommotor Eberth LS2-400 Test
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Eine Wippkreissäge mit Wechselstrommotor wird mit den 230 Volt aus der Steckdose betrieben, wie sie in quasi jedem Haushalt und den meisten Garagen verfügbar ist.

Die Leistung der Geräte kann dabei maximal 3680 Watt betragen. Bei einer höheren Leistung würde die Sicherung rausfliegen.

In der Praxis beträgt die Leistung solcher Sägen mit Wechselstrommotor zwischen 1500 und 3500 Watt. Der vergleichsweise niedrigen Leistung ist es geschuldet, dass der Sägeblattdurchmesser dieser Wippkreissägen meist bei nur 40 cm liegt. Bei diesem Durchmesser beträgt die maximale Schnitttiefe zwischen 12 und 14 cm. Die Leerlaufdrehzahl liegt zwischen 2800 und 3000 Umdrehungen pro Minute. Sie liegt damit deutlich höher als bei Sägen mit mehr Leistung.

Vorteile einer Wippsäge mit Wechselstrommotor sind der Preis und das Gewicht. Günstige Einstiegsmodelle sind bereits ab ca. 200 Euro erhältlich und wiegen zumeist knapp 40 kg.

Weitere Infos und Daten zu Wippsägen mit Wechselstrommotor finden Sie in unserer Rubrik 230 Volt Wippsägen.

Sägen mit Drehstrommotor

Säge mit Drehstrommotor 400V Scheppach wox d700 Test
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Eine Wippkreissäge mit Drehstrommotor braucht 400 Volt Starkstrom und somit auch spezielle Stromkabel zum Betrieb. Die maximale Leistung liegt dadurch deutlich höher als bei Sägen mit Wechselstrommotor. Meist beträgt diese zwischen 5200 und 6500 Watt.

Eine so hohe Leistung macht es möglich, Sägeblätter mit einem Durchmesser von 70 cm zum Rotieren zu bringen. Es lassen sich damit Hölzer mit einem Durchmesser von maximal 25 bis 27 cm sägen.

Der Preis dieser Maschinen liegt zwischen 500 und 1000 Euro, das Gewicht zwischen 100 und 120 kg. Zur Erleichterung des Transports verfügen diese Geräte zumeist über Rollen oder Reifen.

Wir haben die interessantesten Modelle für Sie vorgestellt und verglichen. Sie finden alle wichtigen Infos, Maße und Daten zu den Geräten in unserer Rubrik 400 Volt Wippsägen.

Sägen mit Verbrennungsmotor

Wippsäge mit Verbrennungsmotor Benzin Güde PWS 700 BR Test
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Wer noch eine Schippe Leistung mehr braucht, greift zur Wippkreissäge mit Benzin- bzw. Dieselmotor. Mit einer Leistung von über 10.000 Watt können auch Sägeblätter mit einem Durchmesser von 1000 mm betrieben und damit knapp 50 cm dicke Stämme zersägt werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Unabhängigkeit von Stromanschlüssen. Eine Wippsäge mit Verbrennungsmotor kann auch im tiefsten Wald betrieben werden, wo selbst die Wichtel abends im Dunklen sitzen.

Preislich geht es bei ca. 850 Euro los.

Sägen mit Zapfwellenantrieb

Zapfwellen Wippsäge DEMA SCM 70 C Eco Test
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Für Landwirte und Traktorenfans bietet sich eine Wippkreissäge mit Zapfwellenantrieb an. Sie setzt zwar das Vorhandensein eines Traktors mit mindestens 15 PS voraus. Die Dreipunktaufhängung macht die Wippsäge dafür aber noch etwas mobiler als ihre Geschwister mit Verbrennungsmotor.

Neben den Sägen mit reinem Zapfwellenantrieb finden Sie bei uns auch Wippsägen mit Kombiantrieb. Diese können Sie wahlweise mit Starkstrom oder mit einer Zapfwelle antreiben.

Worauf sollte man beim Kauf einer Wippkreissäge achten?

Wie bereits im Abschnitt zu den unterschiedlichen Antriebsarten erklärt, hängt die maximale Schnitttiefe von dem Durchmesser des in der Maschine eingesetzten Sägeblatts ab.

Der maximale Sägeblattdurchmesser wird hingegen von der Leistung des Geräts bestimmt, die wiederum von der Art des Motors abhängt.

Wippsäge mit Verbrennungsmotor ideal für den Einsatz im WaldAls erstes sollten Sie sich fragen, wo Sie die Wippsäge einsetzen möchten. Wollen Sie im Wald sägen, brauchen Sie ein Modell mit Verbrennungsmotor. Die Wippkreissäge sollte zudem über ein Fahrgestell verfügen. Bei der Fahrt über Waldwege ist Luftbereifung mit entsprechend großem Reifendurchmesser von Vorteil.

Setzen Sie Ihre Wippsäge hingegen vorwiegend in der Nähe von Steckdosen ein oder verfügen über einen Generator, kann es auch ein Gerät mit Dreh- oder Wechselstrommotor sein.

Holzstapel aus kleinen und großen StämmenAls nächstes stellt sich die Frage, wie dick die zu verarbeitenden Hölzer sein werden. Hölzer bis zu einem Durchmesser von 12 cm schaffen nahezu alle Maschinen. Möchten Sie hingegen Stämme mit Durchmessern von über 15 cm ablängen, kommt eine Wippkreissäge mit Wechselstrommotor für Sie nicht infrage. Sie müssen sich dann entscheiden, ob Sie eine Wippsäge mit Starkstrom- oder eine mit Verbrennungsmotor kaufen möchten. Wenn Sie bereits einen passenden Anschluss zur Verfügung haben, bieten sich Geräte mit Starkstrommotor an.

Hölzer mit Nägeln, nagelfestes Sägeblatt nehmenBezogen auf die zu sägenden Hölzer müssen Sie sich auch noch die Frage stellen, ob Nägel in den Hölzern stecken könnten. Dann nämlich muss ein nagelfestes Sägeblatt eingesetzt werden. Welches unterschiedlichen Sägeblatter es gibt und was Sie beim Kauf beachten müssen, finden Sie hier in einem unserer Ratgeber-Artikel.

Wenn Sie Ihre Wippsäge gebraucht kaufen möchten, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Säge über alle wichtigen Sicherheitsvorkehrungen verfügt. Moderne Wippsägen verfügen über einen Not-Aus-Schalter, eine Sägeblattabdeckung und einen Nullspannungsauslöser. Untersuchen Sie, ob die Wippkreissäge über die CE-Kennzeichnung und das GS-Zeichen verfügt. Lassen Sie sich beim Kauf auch die Bedienungsanleitung aushändigen. Eine Checkliste mit den wichtigsten Dingen, auf die Sie beim Kauf einer gebrauchten Wippsäge achten müssen, finden Sie hier. Gleiches gilt, wenn Sie eine Wippsäge mieten möchten.

Wie viel Geld sollte man für eine gute Wippsäge ausgeben?

Wippsägen für Einsteiger werden schon für gut 200 Euro angeboten. Sägen im mittleren Preissegment sind für 500 bis 2000 Euro erhältlich. Für Geräte mit Förderband und Spaltautomat sind Preise im fünfstelligen Bereich zu zahlen. Solche absoluten Profigeräte sind aber für den Heimgebrauch auch gar nicht nötig.

Welche Vorteile hat eine Wippkreissäge gegenüber anderen Sägen?

Das Sägen dickerer Stämme geht mit einer Wippkreissäge deutlich schneller als mit einer Kettensäge. Auch der Kraftaufwand ist wesentlich geringer. Es muss lediglich die Wippe nach vorne gedrückt werden. Der Anwender kann dabei aufrecht vor dem Gerät stehen. Anders als bei einer Kettensäge erfolgt die Bewegung bei einer Wippsäge geführt. Zudem besteht kaum Verletzungsgefahr, da es für den Anwender kaum möglich ist, in Kontakt mit dem rotierenden Sägeblatt zu kommen.

Im Vergleich zu einer Tischkreissäge weist eine Wippsäge eine deutlich größere Schnitttiefe auf. Zudem liegt das Holz beim Schneiden in der U- oder V-förmigen Ablage. Bei einem Verkanten wird das Schnittstück so nicht unkontrolliert herumgeschleudert.

Wie viel Strom oder Kraftstoff wird im Betrieb verbraucht?

Der Verbrauch von Sägen mit 230 Volt Stromanschluss liegt zwischen 1,5 kWh und 3 kWh.
Wippsägen mit 400 Volt Starkstrom-Anschluss verbrauchen zwischen 4 kWh und 6,5 kWh.
Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh kostet eine Stunde sägen mit einer Wippkreissäge mit 5000 Watt Leistung also 1,50 Euro.

Wippsägen mit Verbrennungsmotor sind im laufenden Betrieb etwas teurer. Ein Rechenbeispiel finden Sie in unserem Vergleich der Wippsägen mit Verbrennungsmotor.

Der Verbrauch einer Wippsäge mit Zapfwelle hängt natürlich immer von der Antriebsmaschine ab.

Kann man eine Wippsäge mieten?

Ja, Wippsägen können Sie in manchen Baumärkten auch mieten. Die Preise liegen zumeist zwischen 40 und 70 Euro pro Tag und sind somit nicht gerade billig. Die Anschaffung einer günstigen Wippsäge lohnt sich daher häufig schon, wenn Sie nur wenige Male im Jahr Holz sägen.

Ein eigener Kamin ist ein guter Indikator dafür, dass sich der Kauf einer Wippsäge lohnen kann. Langsfristig lässt sich so gutes Geld sparen, wenn Sie Ihr Brennholz im Ganzen kaufen und selbst zerkleinern, statt teures ofenfertiges Holz zu kaufen.

Wenn Sie hingegen wirklich nur einmalig einen Baum aus dem Garten zerkleinern möchten, lohnt sich der Kauf einer Wippsäge nicht.